Schach im Schacht

Wow – Was war das denn? Ein Schachturnier, das so viel Aufmerksamkeit in den Medien findet, gibt es auch nicht oft. Wir haben einige Berichte gesammelt:

Das waren nur einige Beispiele. Wir können nicht alle nennen, möchten uns aber bei allen bedanken, denen unsere Veranstaltung ein Bericht wert war.

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Ablauf “Schach im Schacht”

11:00 Uhr 1. Einfahrt der Teilnehmer zur Führung durch den Markus-Röhling-Stolln. Die Teilnehmer können sich nach der Führung im “Turnierraum” bleiben und sich warm blitzen.
12:00 Uhr 2. Einfahrt der Teilnehmer zur Führung durch den Markus-Röhling-Stolln. Die Teilnehmer verbleiben nach der Führung im “Turnierraum”.
12:45 Uhr Letzte Einfahrt der Teilnehmer zum “Turnierraum”.
13:00 Uhr Turniereröffnung
gegen 16:45 Uhr Siegerehrung
gegen 17:00 Uhr Ausfahrt
Es besteht nach der Siegerehrung noch einmal die Möglichkeit, an einer Führung teilzunehmen.

Um allen Teilnehmern die Besichtigung des Stolln zu ermöglichen, möchte ich die Frühaufsteher bitten, die 1. Besichtigung gegen 11:00 Uhr zu nutzen.

Besucher des Turniers können im Rahmen des normalen Besucherverkehrs des Markus-Röhling-Stolln das Turnier besuchen. Wir weisen aber auf die knappen Platz im “Turnierraum” hinweisen.

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Ergebnisse 4. Runde Erzgebirgsliga

4. Spielbericht Erzgebirgsliga

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28.01.1862 – Gründung Schachclub Buchholz

Buchholz war ab Mitte des 19. Jahrhundert eine sehr bedeutende Stadt im Erzgebirge. Nach dem Rückgang des Bergbaus erlebte Buchholz seine zweite Blütezeit. So entstanden und entwickelten sich in dieser Zeit mehrere Industriezweige, wie Kartonagen- und Prägeindustrie sowie die Posamentenindustrie. Sie machten Buchholz in ganz Deutschland und der Welt bekannt.

Vielfältige Geschäftsbeziehungen gab es vor allem nach England und Amerika. Georg Adlers Produkte wurden z.B. auf Messen in Berlin, Wien, Porto, Philadelphia und Melbourne ausgezeichnet.

Man kam also auch in der Welt herum. Möglicherweise brachte jemand über diese internationalen Geschäfte das Schachspiel nach Buchholz. Und am 28.01.1862 wurde der erste Schachverein im heutigen Annaberg-Buchholz gegründet.

Wer waren die Gründungsmitglieder des Schachclubs Buchholz?

Als Information liegt uns nur das Protokoll der Gründungsversammlung vom 28. Januar 1862 vor. Zu den Unterzeichner dieser Urkunde gehörten sehr bekannte und bedeutende Bürger der Stadt.

Ernst Siegismund Heppe
Er war von 1861 bis 1873 Bürgermeister von Buchholz. Heppe kam aus Lichtenstein nach Buchholz. Er erwarb sich große Verdienste beim Aufbau der Eisenbahnlinie Flöha-Annaberg

Hermann Swoboda
Kaufmann, Posamenten Fabrik Swoboda Bärensteiner Straße – heute zum Berufschulzentrum gehörend. Ab 1875 Abgeordneter der Amtshauptmannschaft Annaberg für Buchholz

Georg Adler
Georg Adler (19.02.1821 19.03.1889) war sicherlich einer der bedeutendsten Bürger Buchholz´s. Er war Kommerzienrat und 1846 Begründer der Buchholzer Kartonagenindustrie. 1848 beteiligte er sich als Anführer der Buchholzer Freischärler am Maiaufstand gegen den sächsischen König. Der Aufstand wurde niedergeschlagen. Die Teilnehmer wurden 1851 begnadigt. Georg Adler war ein großer Förderer der aufstrebenden Stadt. Er war u.a. Stadtrat, Oberkommandant der Feuerwehr und Abgeordneter. Er führte 1862 eine Krankenkasse für seine Arbeiter ein.

Robert Bach
Sohn von Ferdinand Bach (1791-1861). Familie Bach war eine sehr alte und bedeutende Posamentierfamilie in Buchholz mit umfangreichen Geschäftsbeziehungen in aller Welt. Robert Bach übernahm 1861 die Firma seines Vaters im Seidenhandel.

Dr. Müller
Der Arzt aus Niederschlag erhält 1848 die Armenpflege in Buchholz übertragen. Er beteiligte sich wie Georg Adler an den Maiaufständen gegen den sächsischen König.

Über die anderen Unterzeichner ist uns vorerst nichts Näheres bekannt.

Direktor Elterich
H. Hellweg
Lehrer Rebentisch
Lehrer Seiferth
Emil Stäber
Ernst Wagner
Klempnermeister Unger
Erbrichter Nestler
Alfred Knoth

Hotel "Waldschlösschen" in Annaberg-Buchholz

Das Schachspiel war damals sicherlich ein Spiel fortschrittlicher Herren, die sehr privilegiert waren. Gründungslokal war das “Waldschlößchen”. Es war im Besitz der Weltfirma “Bach” und viele Jahre Sammelpunkt der gebildeten Kreise von Buchholz und Annaberg. Das dortige Vereins-und Gesellschaftszimmer war auch das Versammlungslokal weiterer Vereine (z.B. Kaufmännischer Verein, Gesangsvereine und Schützenverein)


Quellenverzeichnis:
Festschrift 500 Jahre Buchholz (2001)
Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges Heft 34
Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges Heft 35
Streifzüge durch die Geschichte des oberen Erzgebirges Heft 48

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Bericht vom 12. Weihnachtsopen in Siebenlehn

Es ist zur guten Tradition geworden, zwischen den Feiertagen in Siebenlehn Schach zu spielen. Dort trifft man Spieler der Region, die man lange nicht gesehen hat, Nachwuchsspieler, die den älteren das (Schach-)Leben schwer machen wollen und einige Titelträger, die ihre Weihnachtskasse aufbessern wollen und sich der Gefahr aussetzen, gegen einen “Noname” Federn zu lassen . Insgesamt eine gute Mischung, die ein Turnier braucht, um über die gesamte Distanz Spannung und interessante Partien zu bieten.

Ich wollte mal wieder etwas für mein Schachspiel tun, was in den letzten Monaten mächtig gelitten hat, und habe mich deshalb angemeldet. Arvid Schubert nahm als Kaderspieler auch teil, so dass zwei Annaberger starteten, was in einem Open schon lange nicht mehr vorgekommen ist. Mein Trainer Stefan Ullmann hat sich viel Mühe gegeben, mich auf dieses Turnier vorzubereiten, aber die schachlichen Löcher (von Lücken kann man nicht mehr reden) waren nicht so schnell zu reparieren.

So stolperte ich in das Turnier, langweilte in der 1. Runde GM Farago, zerstörte meine Stellung im Selbstversuch gegen Michael Kötz und ließ mir von Daniel Schmidt zeigen, wie man einen Drachen tötet. Mein Trainer gab alles, mich wieder aufzubauen und mir Hinweise zur Verbesserung meines Spiels zu geben. Dafür will ich mich wirklich bedanken, denn es hat mir sehr geholfen, wenn ich ihn auch sicherlich das eine oder andere Mal enttäuscht habe. Nach den drei verlorenen Partein habe ich die nächsten drei gewonnen. In der letzten Runde traf ich auf Franko Haugk. Meine Chancen hielten sich in Grenzen und nachdem ich mir eine passive Stellung organisiert hatte, wartete ich auf seine Ideen. Und die hatte er, wenn auch mit etwas Ladehemmung und so gab ich diesen Punkt verdient nach Lengefeld.

Mein Fazit: Viel gelernt!!!

Weitere Kurznachrichten aus Siebenlehn:

  • Arvid (2,5/7) erreichte mit 2,5 Punkten eigentlich ein gutes Ergebnis und beeindruckte einige alte Hasen. Ich habe aber immer wieder den Eindruck, etwas mehr Konzentration könnte nicht schaden.
  • Florian Fuchs (5/7) spielte gegen zwei GM und konnte in diesen Partien aber “nur” ein Remis erringen. Es war mehr drin und es ist nur eine Frage der Zeit, wann er den ersten GM erlegt.
  • Stefan Ullmann (4,5/7) gestaltete 3 Partien siegreich. Er ist auf einem guten Weg vom Remis-Spieler zum Sieg-Spieler zu werden.
  • Roven Vogel (4,5/7) spielte sich als U12-Spieler in die Spitzengruppe des Turniers. Unglaublich!
  • Ivan Farago gewann verdient. Er war schon mehrfach dabei und kommt wohl auch gern nach Siebenlehn.
  • Dieter Vogel (3/7) hat Schach von seinem Sohn gelernt und begleitet ihn zu Turnieren. Im Vorjahr ging er noch mit 0 Punkten durchs Ziel und errang in diesem Jahr 3 Siege!

Ergebnisse und Tabelle

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Annaberger Weihnachtsblitz

Es ist zur guten Tradition geworden, dass sich kurz vor dem heiligen Abend im “Club am Ring” in Annaberg-Buchholz einige Schachfreunde zum Blitzen treffen. Am 22.12.2011 trafen sich in diesem Jahr 20 Teilnehmer. Volker Berndt organisierte und leitete das Turnier souverän. Bemerkenswert ist, dass neben den “alten Blitzern” auch der Nachwuchs und zwei Nichtaktive teilnehmen. Die Freude am Schach steht in diesem Wettkampf im Vordergrund.

Nach der Qualifikation in der Vorrunde wurden im Finale folgende Ergebnisse erzielt:

A-Finale:

1. Markus Wappler SC 1865 Annaberg-Buchholz 8,0
2. Mario Haustein BSV Ehrenfriedersdorf 7,5
3. Christoph Peil Nickelhütte Aue 6,0
4. Daniel Hörnig SC 1865 Annaberg-Buchholz 5,0
5. Marti Haustein BSV Ehrenfriedersdorf 5,0
6. Roland Fuchs SC 1865 Annaberg-Buchholz 3,5
7. Tino Opitz SC 1865 Annaberg-Buchholz 3,0
8. Lutz Neumann BSV Ehrenfriedersdorf 3,0
9. Thoralf Roch SC 1865 Annaberg-Buchholz 2,5
10. Klaus Hahn BSV Ehrenfriedersdorf 1,5

B-Finale:

1. Celine Peil SC 1865 Annaberg-Buchholz 7,5
2. Hilmar Voigt SC 1865 Annaberg-Buchholz 6,5
3. Thomas Brückner vereinslos 5,5
4. Bernd Apel SC 1865 Annaberg-Buchholz 4,5
5. Tim Pöschl SC 1865 Annaberg-Buchholz 4,5
6. Georg Berndt SC 1865 Annaberg-Buchholz 4,0
7. Heike Haustein BSV Ehrenfriedersdorf 4,0
8. Ole Pöschl SC 1865 Annaberg-Buchholz 4,0
9. Frank Berthold SC 1865 Annaberg-Buchholz 3,5
10. Matthias Sieber vereinslos 1,0
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Impressionen von der Nachwuch-KEM U14-U18

Franko Haugk hat uns erste Bilder von den Nachwuchs-KEM geschickt. Vielen Dank!

Ich freue mich besonders, dass Franko erste Erfolge mit dem Nachwuchs des SV Lengefeld feiern kann. Vor mehr als einem Jahr begann er in diesem doch kleinen Verein mit den ersten Schnupperkursen für Schach-Interessenten. Heute trainieren in seiner Gruppe bereits 6 Schachzwerge. Während in einigen Orten Schach von der Bildfläche verschwindet bzw. nur noch von den “alten Herren” gespielt wird, zeigt Lengefeld, dass es auch anders geht.

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Ergebnisse 3. Runde Erzgebirgsliga

Soeben ist die Auswertung der 3. Runde der Erzgebirgsliga erschienen:

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Schulschacholympiade Regionalausscheid in Chemnitz

Am Donnerstag, den 17.11.2011 fand im Klaffenbacher Krystallpalast der diesjährige Regionalausscheid Chemnitz im Schulschach der Sächsischen Schulschacholympiade für Grundschulen statt.

22 Mannschaften des Schulbezirkes Chemnitz waren am Start.

Die Grundschule Kleinrückerswalde trat als Vorjahressieger, aber mit einer neuen Mannschaft an, da die Viertklässler des letzten Jahres nicht mehr dabei waren. Um so erfreulicher war, das es diesmal wieder für einen Pokal reichte. Peer Kreißl, Christiane Berndt, Arlene Schubert und Oliver Kunde erreichten am Ende mit 10 : 4 Punkten einen tollen 3.Platz. Sie gewannen 4 der 7 Begegnungen, spielten 2mal Unentschieden und verloren nur gegen den späteren Gewinner des Turniers der Grundschule Reichenhain.

Die anderen Annaberger Grundschulen “An der Riesenburg” und die Maria-Montessori-GS belegten mit 6 : 8 Punkten die Plätze 14 und 17.

Ergebnisse:

1. Runde: GS Kleinrückerswalde : Leonardo GS Chemnitz           3,0 : 1,0
2. Runde: GS Kleinrückerswalde : Schiller GS Flöha                      2,0 : 2,0
3. Runde: GS Kleinrückerswalde : Albert-Einstein GS Chemnitz 2,0 : 2,0
4. Runde: GS Kleinrückerswalde : GS Augustusburg                     3,5 : 0,5
5. Runde: GS Kleinrückerswalde : GS Reichenhain                        1,5 : 2,5
6. Runde: GS Kleinrückerswalde : Kreativitäts GS Chemnitz       2,5 : 1,5
7. Runde: GS Kleinrückerswalde : GS Frankenberg                       3,0 : 1,0

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